Standardisierung bei der SOMIC Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG

Unser Erfolgsrezept heißt: Standardisierung!

SOMIC ist ein Begriff in der Welt der Verpackungsmaschinenhersteller – das Ameranger Unternehmen stellt seit Jahren Highend-Verpackungsmaschinen her!

 

Im Supermarkt werden viele Artikel, von der Schokolade über die Tütensuppe bis hin zur Kaffee Kapsel, in der sogenannten „Umverpackung“ offeriert und wandern von dort aus in die Einkaufswägen. Oftmals haben zuvor Maschinen der Firma SOMIC diese Produkte in die Umverpackung befördert… 

 

Das Grundprinzip der SOMIC-Maschinen ist dabei immer gleich: der vorgestanzte Kartonzuschnitt wird in der Maschine zum Karton gefaltet und das Produkt in die Verpackung geschoben, welche abschließend verschlossen wird. Das Zubringen und Positionieren der Produkte sowie der Abtransport der Kartons nach dem Verschließen sind Herausforderungen, die gemeistert werden.

Einblick in das Erfolgsrezept von SOMIC

Die Maschinen von SOMIC zeichnen sich durch eine filigrane Technik auf engem Bauraum aus. Eine ausgeklügelte SPS-Steuerung bringt nicht selten mehrere duzend Servomotoren in den richtigen Takt. Jede Woche verlässt mindestens eine Maschine die Firma SOMIC, wobei stetig kürzer werdende Liefertermine eingehalten werden. Trotzdem ist immer noch ein Reaktionsspielraum für die steigenden Flexibilitätsansprüche der Kunden gegeben.

Wir durften unseren Kunden besuchen und bekamen einen beeindruckenden Einblick in das Erfolgsrezept von SOMIC.

Standardisierung ist der Schlüssel

Standardisierung“, so berichtete uns Max Windholz, „wird bei uns seit Jahren mit höchstem Augenmerk betrieben“. Der theoretische Aufbau der Maschinen ist in einem Struktogramm abgebildet. Hier ist definiert, wie Einzelteile in Funktionsbausteine und diese in Funktionseinheiten gefasst werden, aus welchen dann eine Verpackungsmaschine zusammengestellt wird. Auch sind hier bereits die Preise dieser Teile erfasst, welche unternehmensweit zur Verfügung stehen und eine Kalkulation der Maschine zulassen.

Nach dieser Vorgabe wird mit SOLIDWORKS konstruiert. Die fertiggestellten Daten werden im PDM-System entsprechend abgelegt, welches automatisch Formate wie PDF- und eDrawings (3D View) generiert. Diese werden vom ganzen Unternehmen und auch für die Fremdfertigung verwendet. So wird eine fast komplett papierlose Fertigung umgesetzt.

„Im ERP-System werden die gleichen Baugruppen mit der kompletten Teilestückliste generiert, wobei bewusst keine Kopplung zwischen PDM- und ERP-System realisiert wurde. Es besteht in der Regel ein Delta zwischen der Standard-Vorlage und der tatsächlichen Auftragsstückliste. Ohne Kopplung stört uns diese Differenz nicht, ganz im Gegenteil: wir sind so flexibel und können so auf die speziellen Kundenanforderungen eingehen.“

Zusammensetzen nach Baukasten-Prinzip

„Beim Konstruieren einer neuen Maschine werden dann die vorhandenen Module wie mit einem Lego-Baukasten zusammengesetzt. Elektrische und pneumatische Elemente sind hier berücksichtigt. Selbst in der SPS-Steuerung sind in einem Standardprogramm die einzelnen Funktionen abgebildet, welche im Bedarfsfall einfach aktiviert werden“, erklärte uns Max Windholz. „Das Zusammensetzen der Stückliste im ERP-System ist ebenso schnell bewerkstelligt. Mit der Zeit haben wir unsere Elemente funktional, herstellungsgerecht und kostentechnisch optimiert. Hier kommt auch SOLIDWORKS Simulation zum Einsatz. In der hauseigenen Fertigung werden die Fräsprogramme mit SolidCAM erzeugt.“

Der hohe Grad der Standardisierung ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und das Erreichte muss nicht nur stetig verbessert, sondern auch gepflegt werden. Offensichtlich gelingt das Max Windholz und seinen Mitstreitern perfekt. Der außerordentliche Erfolg von SOMIC gibt ihnen Recht.

Die nächsten Standardisierungsprojekte stehen bereits in den Startlöchern.

Wir wünschen der Firma SOMIC alles Gute für die Zukunft und bedanken uns herzlich für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit.